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Wird das Boot beim Transport mit einer Plane abgedeckt?



Der Transport der uns anvertrauten Güter erfolgt offen auf einem speziellen Tieflade­fahrzeug. Mit Verschmutzungen durch Straßenschmutz ist daher zu rechnen. In der Regel lässt sich dieser jedoch unmittelbar nach dem Transport leicht abwaschen.

Im Allgemeinen raten wir davon ab, die Yacht oder die Decks­aufbauten mit einer Plane abzudecken. In Anbetracht der starken Windlast, die während der Fahrt entsteht, erweisen sich gewöhnliche in Baumärkten erhältliche Abdeckplanen vielfach als zu schwach. Zudem besteht die Gefahr, dass die Plane durch Scheuern oder Schlagen Schäden an der Yacht verursacht oder sich losreißt und dadurch Verkehrs­teilnehmer gefährdet.

Ist das Abdecken mit einer Plane unabdingbar – beispielsweise im Fall eines teil­ausgebauten Bootsrumpfes, bei dem Fenster und Luken noch nicht eingesetzt sind – sollte der Eigner sich um eine hinreichend starke Plane (Lkw-Planen-Qualität) und Zurrmittel in ausreichender Menge bemühen. Vorstehende Kanten, kantige Decksbeschläge und dergleichen sind beispielsweise mit aufgeklebten Putzlappen abzudecken, damit die Plane später an diesen Stellen nicht durchscheuert. Nachdem die Plane an ihren Kanten mit Tauwerk befestigt ist, helfen über die Plane straff gespannte Zurrgurte, um starke Bewegungen der Plane durch Wind zu unterbinden.

Alternativ gibt es Dienstleistungs­unternehmen, die ein Einschweißen der Yacht in Plastikfolie anbieten. Auch in diesem Fall sind die oben aufgeführten Schutz­maßnahmen an Kanten und Decks­beschlägen zum Schutz der Folie nötig. Da das Deck der Yacht nach dem Einschweißen nicht mehr zugänglich ist, jedoch nach der Verladung noch Zurrmittel an Decks­beschlägen zum Sichern der Yacht auf dem Transport­fahrzeug angebracht werden müssen, ist eine Rücksprache mit dem Transport­unternehmer vor dem Einschweißen sinnvoll.
Diese Plane ist stabil genug für den Bootstransport.